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TV Willstätt: Mit Wille und Herz zum Derby-Sieg

zoelle gunther 2018 10 06 tv willstaett 003Am ersten Rückrundenspieltag der 3. Handball-Bundesliga überraschte der personell dezimierte TV Willstätt am Freitagabend in der Hanauerlandhalle mit einem verdienten 21:18 (11:11)-Heimsieg gegen ein enttäuschendes Schlusslicht TVS Baden-Baden/Sandweier.

Christian Skusa und Yannick Ludwig humpelten auf Gehhilfen durch die Halle, Ben Veith absolvierte nur die Warmlaufphase ohne Ballkontakt und Marco Schlampp war gesundheitlich angeschlagen und konnte die ganze Woche nicht trainieren – trotzdem gewann der TV Willstätt das Duell gegen den TVS Baden-Baden/Sandweier verdient und ist jetzt punktemäßig dran am ersten Nichtabstiegsplatz.  

Das Team von Willstätts Interimstrainer Rudi Fritsch (unter seiner Regie war es der dritte Saisonsieg) startete schwach, lag nach sieben Minuten 1:5 zurück. Doch nach einer Auszeit kamen die Hausherren langsam auf Betriebstemperatur, glichen in der 22. Minute beim 9:9 erstmals aus und führten nach 27 Minuten 11:9. Die spielerisch auf schwachem Niveau stehende Partie war über 50 Minuten ein reines »Fehler-Festival« – wobei die Gastgeber sich nach einer »Findungsphase« zu Beginn regelrecht ins Spiel hineinkämpften und mit jedem erzielten Treffer selbstbewusster und sicherer wurden. Und Torhüter Gunther Zölle hatte vor allem im zweiten Durchgang entscheidenden Anteil am Aufschwung des TVW, der zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem 4:0-Torelauf (15:11/37.) den Grundstein für den Erfolg legte. Von diesem Rückstand erholten sich die immer schwächer werdenden Gäste, bei denen mehrere einfache Anspiele sogar im Seitenaus landeten, nicht mehr. Beim 20:18 nach 57 Minuten war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Daniel Schliedermann mit dem Treffer zum 21:18. 
»Wir haben gekämpft, haben auch Fehler gemacht,  aber wir haben mehr Wille gezeigt und wollten unbedingt diese zwei Punkte holen«, so die kurze Analyse von Rudi Fritsch, der sein Team beglückwünschte: »Ihr könnt euch freuen, denn ihr habt erfolgreich gekämpft – in der momentanen Situation tun uns die beiden Zähler richtig gut.« 

Mit Ergebnis zufrieden

 

Zufrieden mit dem Ergebnis war TVW-Vorsitzender Rainer Lusch.  »Allerdings, was hier aufs Parkett gebracht wurde, das entspricht den Tabellenständen beider Teams. Doch  ist dies bei uns, aufgrund der vielen Verletzten, kein Thema. Heute war die Defensive gut. Da war wichtig, dass Kevin Durand trotz Verletzung spielen konnte. Das war neben Torhüter Gunther Zölle ein weiteres Pfund.« 
Sandweiers Co-Trainer Marius Merkel sah eine »indiskutable Leistung« seiner Mannschaft und blickte mit Wehmut zurück auf das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in der Oberliga. »Damals haben wir auch verloren, aber es wurde richtig guter Handball gespielt. Das heute war eine sehr magere Kost. Willstätt hat mehr Wille und Herz gezeigt und deshalb verdient gewonnen.«

TV Willstätt – TVS Baden-Baden/Sandweier 21:18 (11:11)
Willstätt: Zölle (1.-60.), Grzybowski, Irion; Fessler 3, Dodig 2, Markovic, Matzinger 4, Hoyer (n.e.), Durand, L. Veith 1, Schlampp, Schliedermann 6,  Knezovic 2, Jankowski 3.
Baden-Baden: Horn (1.-60.), Hafner; J. Henke 1, F. Henke, Wichmann, Schuster 1, Seiter, Bornhäußer 2, Fritz 10/4, Völker 1, Mitzel 2, Unser 1, Schlager, Koch, Vollmer.
Schiedsrichter: Thorsten Meike/Stefan Plinz; Zuschauer: 1150.