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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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Klatsche für den TV Willstätt

Der Willstätter Dinko Dodig (r.) und seine Kollegen legten gegen Fürstenfeldbruck gleich mal einen kapitalen Fehlstart hin. ©www.handball-server.de

Der TV Willstätt hat den Saisonstart in der 3. Handball-Bundesliga total verpatzt. Am Samstag kassierten die Schützlinge von Trainer Marco Schiemann in der Hanauerlandhalle gegen den TuS Fürstenfeldbruck eine deutliche 22:37 (11:15)-Niederlage.

Am Ende war es eine ordentliche Klatsche, die der hoffnungsvoll gestartete TV Willstätt am Samstagabend in der gut besetzten Hanauerlandhalle kassierte. In den ersten 25 Minuten waren die Hausherren, auch dank einer starken Abwehrleistung und eines gut aufgelegten Keepers Rafal Grzybowski noch auf einem guten Weg, führten zu diesem Zeitpunkt mit 9:7. Als dann innerhalb von wenigen Sekunden Christopher Räpple und Daniel Schliedermann Zeitstrafen kassierten, der TVW in doppelter Unerzahl agieren musste, war das wie ein Dammbruch. 

11:15 zur Pause

Regis Matzinger traf für die dezimierten Willstätter zwar noch zum 10:8, aber dann war es aus mit der Herrlichkeit. Zweimal Felix Kerst, Benedikt Hack, Cedric Riesner und Sebastian Meinzer drehten mit einem 5:0-Tore-Lauf das Spiel und sorgten für eine 13:10-Führung der Gäste aus Bayern. Davon erholten sich die Schiemann-Schützlinge nicht mehr. Yannick Engelmann und Felix Kerst legten noch zwei drauf zur deutlichen 15:11-Pausenführung der »Brucker«, die damit bereits für eine Vorentscheidung gesorgt hatten

Kaum noch ein Rezept

 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sorgte Christopher Räpple mit zwei Treffern zum 13:16 (33.) für einen Hoffnungsschimmer – doch fanden die Willstätter dann kaum noch ein Rezept, um die starke Gästeabwehr vor dem überragenden Keeper Michael Luderschmid zu knacken. Der bei den Hausherren nach der Pause eingewechselte Torhüter Josip Kvesic hielt bis zur 48. Minute (dann kam Rafal Grzyrbowski zurück aufs Parkett) nur einen Ball, wurde aber auch von seinen Vorderleuten regelrecht im Stich gelassen. Von der starken Abwehrleistung über weite Strecken der ersten Halbzeit war nun nichts mehr zu sehen, die »Brucker« nutzten die Lücken gnadenlos aus und feierten am Ende einen verdienten Sieg. Pech hatte in der 50. Minute Fürstenfeldbrucks Alex Leindl, der nach einem Zusammenprall mit Regis Matzinger, wofür der die Rote Karte erhielt, einige Minuten auf dem Parkett behandelt wurde und sich nach Auskunft von Trainer Martin Wild einen Nasenbeinbruck zugezogen hat.  

Doppelte Unterzahl Genick gebrochen

»Wir haben in der ersten Halbzeit gut angefangen, bis zur doppelten Unterzahl. Die hat uns das Genick gebrochen. Wir waren plötzlich drei und vier Tore hinten, haben es nicht mehr geschafft, den Rückstand aufzuholen«, resümierte ein sichtlich enttäuschter Willstätter Coach Marco Schiemann, der zu viele technische Fehler und zu viele Fehlpässe sowie Fehlwürfe reklamierte. »Wir haben es nicht geschafft, die Fürstenfeldbrucker im Angriff unter Druck zu setzen.«   

TV Willstätt – TuS Fürstenfeldbruck 22:37 (11:15)
Willstätt: Kvesic (31.-48.), Grzybowski (1.-30./ab 49.), Max Irion (n.e.) –  Beering, Dodig 2, Durand 2, Festerling (n.e.),  Gäßler 5, Lauppe 1, Markovic 2, Matzinger 1, Pfliehinger, Räpple 8/3, Schliedermann 1, L. Veith, B. Veith.
Fürstenfeldbruck: Luderschmid (bis 50.), Hagitte (n.e.), Winkler (ab 51.) – Engelmann 5, Hack 5, Huber, Kerst 7, Kolodziej 1, Leindl 5, Meinzer 8/4, Lex 1, Prause 2,  Riesner 2, Newel 1/1, Borschel.
Schiedsrichter: Stefan Czommer/Cristian Marin – Zuschauer: 700. 
Rote Karte: Regis Matzinger (50.).