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TV Willstätt: 21 Tore sind deutlich zu wenig

Schier zum Verzweifeln war die Partie über lange Strecken für den Willstätter Trainer Marco Schiemann. ©www.handball-server.de

Der TV Willstätt hat auch sein zweites Heimspiel der jungen Saison verloren und grüßt wie zur gleichen Zeit der Vorsaison von ganz unten in der Tabelle der 3. Handball-Bundesliga Süd. Gegen die HG Saarlouis unterlag das Team von Trainer Marco Schiemann am Freitagabend nach schwachem Auftritt 21:27 (13:15).

Die Startphase des TV Willstätt war gut: 4:1 (5.) und 6:3 (10.) führte das Team von Trainer Marco Schiemann und schien auf gutem Weg Richtung erstem Saisonsieg zu sein. Neuzugang Jan Lennart Beering erzielte in dieser Phase drei seiner insgesamt fünf Treffer, seine Leistungskurve nach langer Verletzungspause steigt. Doch dann war es aus mit Willstätter (Handball-)Herrlichkeit: Angriffe wurden zu hektisch und unkonzentriert abgeschlossen, auch in der Abwehr gab es Lücken. Der Gast aus dem Saarland spielte abgeklärter und war in den Abschlüssen effizienter. Vor allem Peter Walz und Philipp Leist waren für die Zwei-Tore-Pausenführung (13:15) verantwortlich.

Starke Torhüter

Das Team von Gästetrainer Philipp Kessler hatte auch den besseren Start in die zweite Hälfte, führte nach 40 Minuten 19:15. Überragend bei den Gästen war Keeper Patrick Schulz, der mit 14 Paraden einen »Sahne-Tag« hatte. Aber auch auf der anderen Seite stand mit dem zur Pause eingewechselten Rafal Grzybowski ein großer Rückhalt auf dem Parkett (zehn Paraden). Auch dank seines Auftritts waren die Hausherren in der 52. Minute (21:22) wieder dran, es deutete sich eine Wende an. Doch die Schiemann-Schützlinge schafften den erhofften »Turnaround« nicht. Es wurden Chancen vergeben, technische Fehler produziert, die von den Saarländern mit einfachen Toren bestraft wurden. Nach 57 Minuten (21:24) war die Messe gelesen, weil auch in der Deckung letzter Wille und Konsequenz fehlten.

 

20 Fehlwürfe
Schiemann war sichtlich unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams: »Mit 20 Fehlwürfen, zwei vergebenen Siebenmetern und einigen technischen Fehlern kann man in dieser Liga kein Spiel gewinnen. Auch in der Abwehr fehlte oft der letzte Wille. Da muss ich mir was überlegen, dass wir nächste Woche wieder in die Spur kommen.« Lob zollte Schiemann dem eingewechselten Torhüter Rafal Grzybowski, der »uns im Spiel gehalten hat«. Und trotzdem habe man es nicht geschafft, in Führung zu gehen. Die Gründe dafür sind in der schwachen Angriffsleistung zu finden: »21 Tore in einem Heimspiel sind deutlich zu wenig. Da fehlte die Durchschlagskraft. In Halbzeit eins war es zeitweise ganz ordentlich, wenn wir geduldig spielten und auf Fehler der Abwehr warteten.«  

Samstag in Pfullingen

Kommenden Samstag gastiert der TV Willstätt beim VfL Pfullingen und muss sich gewaltig steigern, wenn man punkten will.

TV Willstätt – HG Saarlouis 21:27 (13:15)
Willstätt:
Kvesic (bis 30.), Grzybowski (ab 31.); Beering 5, Dodig 4, Gäßler 1, Hoyer (n.e.), Lauppe (n.e.), Markovic, Matzinger 6/1, Pfliehinger, Durand 1, Räpple 1/1, Schliedermann 3, L. Veith, B. Veith.
Saarlouis: Schulz, Jonczyk (n.e.); Grbavac 6, Hartz 5, Kreis, Kurotschkin 2, Leist 8/3, Louis, Pfeifer, Thierry 1, Walz 5. 
Schiedsrichter:  Frank Kraaz/Tobias Lay – Zuschauer: 600.