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TV Willstätt kassiert erneut eine Klatsche

Neuzugang Jan-Lennart Beering (rechts) konnte die deutliche Willstätter Niederlage in Pfullingen mit seinen drei Toren auch nicht abwenden. ©Stefan Arbogast

Der TV Willstätt kommt in der 3. Handball-Bundesliga nicht aus den Startlöchern. Das Team von Trainer Marco Schiemann kassierte am Samstag beim VfL Pfullingen eine 24:40 (11:18)-Packung. Nach vier Spieltagen haben die Ortenauer erst einen Zähler auf dem Konto.

Es ist die zweite ordentliche Klatsche, die sich der TV Willstätt in der noch jungen Drittliga-Saison eingehandelt hat. Nach Fürstenfeldbruck (22:37) nun 24:40 in Pfullingen. Schon das reine Ergebnis deutet darauf hin, dass es bei den Ortenauern in allen Mannschaftsteilen haperte. Gewarnt war man allerdings schon vor der Fahrt ins Württembergische, denn die Hausherren hatten eine Woche zuvor auch schon gegen Neuling HC Erlangen II 39 Treffer erzielt (sich dabei aber 38 Gegentore eingefangen). 

Ausgeglichener Beginn

Der Auftakt in der Kurt-App-Sporthalle deutete auf ein ausgeglichenes Spiel hin und die Gäste aus der Ortenau, die auf den kurzfristig erkrankten Abwehrchef Kevin Durand verzichten mussten, führten nach acht Minuten 6:4. Doch dann war es schon aus mit der »Willstätter Herrlichkeit«. Mit einem 6:0-Tore-Lauf drehten die Hausherren den Rückstand in eine 10:6-Führung (16. Minute) und legten schon in dieser frühen Phase den Grundstein für den deutlichen Heimsieg.  
»Bis zum 6:4 für uns war alles in Ordnung, dann haben wir viele Fehler produziert, die Pfullingen in die Karten spielten, und wir lagen nach einer Viertelstunde vier Tore zurück«, kommentierte TVW-Trainer Marco Schiemann diese sicher vorentscheidende Phase des Spiels.   

Ohne kranken Durand 

Mit Kevin Durand, der mit Fieber zu Hause im Bett lag, fehlte dem TVW zwar ein Stabilisator, trotzdem hätte man deutlich engagierter verteidigen müssen. Pfullingens Kreisläufer Alexander Schmid, der sieben Treffer erzielte, sorgte für viel Unruhe bei den Gästen, ihn bekamen die Schiemann-Schützlinge überhaupt nicht in der Griff. Und im Angriff häuften sich bei zunehmender Spielzeit wieder einmal die Fehlwürfe und technischen Fehler. Dem VfL wurde es dadurch leicht gemacht über Konter einfache Tore zu erzielten. 

 

»Wir haben es dann nicht mehr geschafft, den Abstand zu verkürzen, auch taktische Umstellungen haben leider nicht mehr gefruchtet«, musste Marco Schiemann mit ansehen, wie seine Jungs in der Kurt-App-Sporthalle am Ende noch regelrecht abgeschossen wurden. 

»Noch nicht eingespielt«

Die Hausherren bauten ihre komfortable 18:11-Pausenführung kontinuierlich aus, nach 35 Minuten stand ein 25:13 als Zwischenergebnis auf der Anzeigentafel und nach 40 Minuten 29:16. Für den TV Willstätt ging es nur noch um Schadensbegrenzung, trotzdem setzte Julius Haug noch den 40. Gegentreffer.

Yannick Ludwig hat sich sein Comeback nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) sicher anders vorgestellt. »Er hat in der Abwehr seine Sache ganz ordentlich gemacht«, lobte Marco Schiemann den Franzosen. Trotzdem sei man hinten und vor allem im Angriff mit ihm noch nicht genug eingespielt. »Es braucht leider noch Zeit, vor allem die Langzeitverletzten ins System einzubinden. Da hilft nur weiter trainieren, um alle einzubinden und die Unsicherheit und die daraus resultierenden Fehler zu minimieren«, analysierte Willstätts Trainer.

VfL Pfullingen – TV Willstätt 40:24 (18:11)
Pfullingen:
Schlipphak, Groß – Schmid 7, Brekel 4, Stahl, Roth 8, Thiemann 1, Prinz, Jabot 4/4, Möck 7, Haug 1, Fischer 2, Goller 6, Bauer.
Willstätt: Kvesic, Grzybowski – Ludwig 2, Räpple, Dodig 1, Markovic 1, Matzinger 6, Hoyer, Beering 3, L. Veith, Pfliehinger 3, Schliedermann 2, Gäßler 6, Lauppe. 
Schiedsrichter: Robin Bittner/Samuel Casselmann– Zuschauer: 650.