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TV Willstätt: Langt's auch in Erlangen?

Daniel Schliedermann und der TV Willstätt gaben in den letzten neun Minuten noch einen Fünf-Tore-Vorsprung aus der Hand. ©handball-server.de

In der 3. Handball-Bundesliga hat der TV Willstätt (12. Platz/8:16 Punkte) ein „Vier-Punkte-Spiel“ vor der Brust. Am Samstag (18 Uhr) geht’s zum Aufsteiger HC Erlangen II (14./6:18) – es ist die längste Dienstreise für den TVW.

Die Willstätter reisen durch zwei Siege in Folge (in Plochingen und gegen Rhein-Neckar Löwen II) mit gestärktem Selbstvertrauen in die fränkische Universitätsstadt Erlangen (112 000 Einwohner). Beim TVW war zuletzt eine Leistungssteigerung, vor allem in der Deckung, nicht zu übersehen. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben.

Nur Momentaufnahme
„Dass wir endlich daheim gewinnen konnten, war natürlich auch für die Köpfe immens wichtig. Dieser Sieg ist aber nur eine Momentaufnahme, wir müssen auch in den nächsten Spielen erfolgreich sein, denn auch die Konkurrenz punktet leider Woche für Woche“, weiß Daniel Schliedermann, der in den beiden jüngsten Partien mit insgesamt  18 Treffern erfolgreichster Willstätter Torschütze war – und das trotz zeitweiser enger Beschattung. 

Vor allem freut man sich im Lager der Ortenauer, dass gegen die „Junglöwen“ der erste Heimsieg nach zuvor sechs Saison-Heimniederlagen, geschafft wurde. „Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe und es hätte sicherlich auch in die andere Richtung kippen können.

Schliedermann zuversichtlich
Trotz zwei Erfolgen und zwei Unentschieden auf fremdem Parkett wird die Aufgabe morgen bei der Erstliga-Reserve des HC Erlangen für die Willstätter nicht einfach, denn auch das junge Team von Trainer Tobias Wannenmacher betritt das heimische Parkett mit zwei Siegen in Folge – gegen Haßloch und in Pforzheim. „Wir sind sehr froh über die vier Punkte in Folge und das hat sicher auch damit zu tun, dass wir nun wieder einen breiteren Kader haben, womit wir in der Lage sind, eine stabilere Deckung zu stellen und mehr Variabilität in unser Angriffsspiel zu bringen“, so Erlangens Julian Mangen, der gegen Pforzheim alle sechs Siebenmeter verwandelte.

Allerdings zeigt sich Willstätts Daniel Schliedermann recht zuversichtlich: „Sicherlich hat der HC Erlangen II viele junge Spieler mit großer Qualität, aber wenn wir ihre Schwächephasen ausnutzen, können wir auch dieses Spiel gewinnen.“

Ob die Willstätter mit komplettem Kader (ausgenommen die beiden Langzeitverletzten Christopher Räpple, der wieder trainiert, und Ben Veith) die weite Reise antreten können, wird sich kurzfristig entscheiden. Denn Kevin Durand konnte in dieser Woche wegen eines Magen-Darm-Infektes noch nicht trainieren. „Aber ich bin sicher, dass er am Samstag in den Mannschaftsbus steigen wird“, sagte der sportliche Leiter Rudi Fritsch: „Es müssten dann alle an Bord sein.“