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Start-Ziel-Sieg für den TV Willstätt

Im vierten Anlauf unter Trainer Ole Andersen hat es geklappt. Nach dem 29:22 (15:13) gegen Schlusslicht TSV Blaustein liegt der TV Willstätt in der 3. Handball-Liga mit Tabellenplatz zwölf im Soll. Auch der erste Neuzugang für die kommende Saison wurde bereits präsentiert.

Gerade einmal 59 Sekunden waren in der Willstätter Hanauerlandhalle gespielt, da glich Christoph Spiß für den TSV Blaustein zum 2:2 aus. Es sollte das letzte Mal an diesem Samstagabend bleiben, dass der Tabellenletzte aus Württemberg mit dem TV Willstätt ebenbürtig sein würde. „Es war ein Start-Ziel-Sieg“, freute sich TVW-Trainer Ole Andersen anschließend zu Recht über das 29:22 (15:13) – war aber dennoch nicht restlos zufrieden: „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht.“

„Zu spät abgesetzt“
In der ersten Halbzeit lagen die Willstätter zwar ständig mit zwei oder drei Toren vorn, schafften es aber nicht, den kampfstarken Gegner abzuschütteln. „Blaustein ist es gewohnt, in Rückstand zu liegen. Drei Tore Abstand ist für die ein Erfolg. Da werfen die alles rein, um dranzubleiben“, wusste Andersen schon vorher. Kritisch sah er bei seiner Mannschaft vor allem die Tor­ausbeute („Wir haben es versäumt, die leichten Tore zu machen“) und den Umstand, dass man des Öfteren über eine Minute lang in der Defensive gebunden war. „Da lässt dann die Konzentration nach und man kassiert doch das Gegentor“, so der Däne.

Zu Beginn fürchteten die rund 500 Zuschauer in der Hanauerlandhalle eine erneute Zitterpartie, als Blaustein auch beim 17:15 (35.) noch in Schlagdistanz war, aber dann setzte sich der TVW vor allem dank der Tore des starken Linkshänders Petar Bubalo konsequent über 20:16 (40.) auf 23:17 (46.) ab. Beim 24:20 (51.) hatte der Gast noch mal die Möglichkeit, auf drei Tore zu verkürzen, scheiterte aber mehrfach an Keeper Rafal Grzbowski. Spätestens nach dem Treffer zum 26:21 durch Christopher Räpple (55.) war die Partie entschieden.
„Wir haben uns zu spät abgesetzt“, fand Andersen und war auch mit der Abwehrleistung – trotz nur 22 Gegentreffern – nicht komplett zufrieden. „Unsere Abwehr war stabil, aber wir haben uns nichts ausreichend dafür belohnt. Wir hätten sie auf 17, 18 Treffer halten können. Dann wäre es ein klasse Abend gewesen.“

Au Platz zwölf
Unterm Strich stehen für den Willstätter Comeback-Coach nun vier Punkte aus vier Spielen. „Man ist als Trainer nie zufrieden. Ich hätte lieber fünf oder sechs Punkte gehabt“, gesteht Andersen. Viel wichtiger sei ihm aber die Entwicklung der Mannschaft. „Der Fokus liegt für mich darauf, dass wir in den letzten Wochen sehr engagiert gearbeitet haben. Es läuft noch nicht alles rund, aber wir sind auf einem guten Weg.“

Lohn dafür ist der Sprung auf den zwölften Tabellenplatz, der am Saisonende den Klassenerhalt bedeuten würde. Aber schon am Sonntag (17 Uhr) steht die schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellendritten HBW Balingen-Weilstetten II auf dem Spielplan.