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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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77731 Willstätt
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Komplimente und leere Hände

Die Reihe der Achtungserfolge unter dem neuen Trainer Ole Andersen geht weiter, auch wenn der TV Willstätt am Sonntag mit leeren Händen nach Hause fuhr. In der 3. Handball-Liga Süd gab es beim Tabellendritten HBW Balingen-Weil­stetten II eine knappe 26:28-Niederlage.

Der Aufwärtstrend beim abstiegsbedrohten Handball-Drittligisten wirkt stabil, allein in der Tabelle gibt es (noch) nicht die entsprechenden Fortschritte. Aber die Leistung bei der knappen 26:28-Niederlage gegen die um 18 Punkte besser platzierte Balinger Bundesligareserve stimmt zuversichtlich.

Schwächeperiode
Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das die Willstätter durch eine zehnminütige Schwächeperiode Mitte der zweiten Hälfte aus der Hand gaben.
Zweites Manko war die verschlafene Anfangsphase, als der TVW zu oft und zu durchschaubar versuchte, seinen Kreisläufer Yannik Ludwig zum Abschluss zu bringen. Außerdem erwischte Torhüter Rafal Grzybowski nicht seinen besten Tag.

Die Folge: Ballverluste und ein schneller 2:6-Rückstand (8. Minute). Das war brenzlig. Doch Willstätt fing sich allmählich und kam nach einer Auszeit sogar wieder heran. Beim 12:13 (27.) gelang erstmals der Anschlusstreffer. Und mit 14:15 ging es dann in die Pause.

Hauch von Sensation

Danach trumpfte der TVW auf. Durch Tore von Felix Gäßler, Dinko Dodig und Christopher Räpple gingen die Hanauerländer schnell mit 17:15 in Führung (33.). Jetzt lag ein Hauch von Sensation in der Luft. Bis zum 20:19 (38.) durch Petar Bubalo hielt das Willstätter Glück.

Dann riss die Konzentration ab, die technischen Fehler häuften sich und vor allem: Klare Chancen wurden vergeben. Der HBW Balingen II schlug zurück. Binnen acht Minuten wurde aus der Willstätter 20:19-Führung ein 20:25-Rückstand (46.). Das war dann nicht mehr zu reparieren. 

Anderson-Joke
„Ich hoffe, wir werden das mit dem Klassenerhalt schaffen, wenn wir weiter so gut kämpfen“, sagte Trainer Ole Andersen, der in der gesamten zweiten  Hälfte seine Überzahltaktik mit dem „empty goal“ angewendet hatte. Allerdings traf Balingens Keeper Mario Ruminsky zweimal ins leere Willstätter Tor.

Das mit dem Kämpfen hatten aber offenbar nicht alle Willstätter so gesehen. Jedenfalls gab Andersen in der Pressekonferenz zum Besten: „Einer meiner Spieler hat mir gesagt, wir haben uns heute wie Frauen benommen. Dann sage ich: Wir melden uns jetzt zur nächsten Frauen-Weltmeisterschaft an und schauen, ob wir da vielleicht den fünften oder sechsten Platz schaffen ...“
Und damit hatte der Däne die Lacher einmal mehr auf seiner Seite.