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Comeback von Yannick Ludwig beim TV Willstätt naht

Yannick Ludwig (r.) ist wieder voll im Training und will bald für den TV Willstätt auflaufen. ©www.handball-server.de

Kreisläufer Yannick Ludwig hat sich im Oktober des Vorjahres das Kreuzband gerissen. Der Franzose ist nach den ersten Trainingseinheiten guter Dinge, dass er bald wieder für den Ortenauer Handbll-Drittligsten TV Willstätt auflaufen kann.

Yannick Ludwig, der Kreisläufer des Handball-Drittligisten TV Willstätt, meldet sich nach einer langen Verletzungspause wieder auf dem (Handball-)Parkett zurück. Im Oktober 2018 ist das Kreuzband im Knie gerissen, und im Dezember wurde der Franzose, der als Bautechniker bei Hilzinger Frankreich arbeitet, operiert. Es war damals ein kurzes Gastspiel als Neuzugang, denn der 28-Jährige wechselte erst vier Monate zuvor, zusammen mit »Abwehrchef« Kevin Durand, zum TVW. 

Keine Schmerzen

»Es war für mich eine lange Zeit ohne Handball, die jetzt hoffentlich endet. Ich habe diese Woche dreimal mit der Mannschaft trainiert, habe die Einheiten zu 100 Prozent absolviert«, erklärte Yannick Ludwig am Rande des »Hilzinger Cups«, um den am Samstag in der Hanauerlandhalle gespielt wurde. Knie und Bänder haben die ersten Belastungen ausgehalten: »Nach der ersten Einheit hatte ich überhaupt keine Schmerzen, nach der zweiten spürte ich was – aber es hat alles gut gehalten«, ist der muskulöse 1,92 Meter große Kreisläufer zufrieden.

Bis zur Saisonpremiere gegen Fürstenfeldbruck in der Hanauerlandhalle dauert es noch knapp zwei Wochen, in denen acht Trainingseinheiten und zwei Testspiele (Mittwoch in Oftersheim und Samstag um 18 Uhr gegen RTV Basel in Willstätt) im Plan stehen – ob Ludwig dann schon zum Einsatz kommen wird? Die Frage lässt der gelernte Bautechniker noch offen. Und das ist verständlich: »Ich will da nicht vorgreifen, denn ich will und muss noch einige Trainingseinheiten absolvieren. Im Moment weiß ich noch nicht, ob es schon zum Spiel gegen Fürstenfeldbruck reicht.« Der Wille sei da, bekräftigt der gut Deutsch sprechende Franzose, doch will er nichts riskieren, was einen Rückschlag provozieren könnte. »Ich will mir Zeit nehmen, um dann eine komplette Runde ohne Probleme für den TV Willstätt spielen zu können.«

 

Beide Kreisläufer verletzt

Dass Trainer und Verantwortliche des TVW eine Rückkehr herbeisehnen, ist verständlich, denn mit Yannick Ludwig und Marius Oßwald fehlen zurzeit beide »gelernten« Kreisläufer – Winter-Neuzugang Oßwald wegen einer Ellenbogen-OP voraussichtlich noch bis Oktober. Das sei für die Mannschaft sicher ein Handicap, weiß Ludwig, »aber Kevin Durand kann auch am Kreis spielen, auch Felix Gäßler«, lobt er dann die beiden derzeitigen »Ersatzleute am Kreis«, die allerdings ihre besonderen Qualitäten auf anderen Positionen haben, und fügt fast schon beruhigend hinzu: »Marius und ich werden aber bald zurückkehren.«

Das Saisonziel von Yannick Ludwig ist sicher auch das der Verantwortlichen des TV Willstätt: »Nicht nochmals eine Zitterrunde erleben.« Mit Marius Oßwald, Christopher Räpple und Felix Gäßler (alle Winterzugänge) sowie Lennart Beering, Luis Pliehinger, Cedrik Lauppe und Josip Kvesic (die Neuen vor der kommenden Runde) hat der TVW jetzt mehr Qualität im Kader als zur gleichen Zeit vor der vergangenen Saison, was auch Yannick Ludwig nicht entgangen ist. »Aber wir müssen diese Qualität auch aufs Parkett bringen.« Nur dann könne man den Maßstab höher legen und müsse nicht nur den Klassenerhalt als Ziel ausgeben. »Ein Mittelfeldplatz in der Tabelle könnte dann drin sein«, ist der bald genesene Kreisläufer zuversichtlich. »Um das zu erreichen sollten wir zumindest die Heimspiele gewinnen.«

Tolle Stimmung

Auch an der Stimmung im Kader mangelt es nicht, bestätigt Yannick Ludwig, der gerne in Willstätt spielt. »Deutschland ist gut für den Handballsport, es kommen viele Fans in die Hallen, und die Stimmung ist super. Da passt einfach alles«, konnte Ludwig feststellen, der in die zweite Saison mit dem TV Willstätt geht.