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Abwehr ist das Prunkstück der Handballer des TV Willstätt

Mit Blick auf die Saison hat Trainer Marco Schiemann (links) ein gutes Gefühl. © handball-server.de

Mit dem Heimspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck am Samstag (20 Uhr, Hanauerlandhalle) starten die Handballer des TV Willstätt in ihre zweite Saison in Folge in der 3. Handball-Bundesliga. Nach der »Zitterrunde« im Premierenjahr erhofft man sich mit einem, im Vergleich zum Start in die Vorsaison, quantitativ wie qualitativ stärkeren Kader, einen »einstelligen Tabellenplatz«.

Der runderneuerte Kader des TV Willstätt nährt bei den Verantwortlichen die Hoffnung auf eine bessere Platzierung als in der ersten Drittliga-Saison. Denn erst nach den Siegen in den Relegationsspielen gegen den TSV Neuhausen war der Klassenerhalt sicher. Und der gelang vor allem mithilfe von Trainer Marco Schiemann, der in der Winterpause von Schutterwald gekommen war, sowie den »Winterzugängen« Marius Oßwald, Christopher Räpple und Felix Gäßler. Das »Happy End« war Folge einer deutlich konstanteren Leistung als in der Vorrunde. 

Harmonischer und ehrgeiziger Kader
»Mein Eindruck ist sehr positiv und ich stelle einen guten harmonischen und ehrgeizigen Mannschaftsgeist fest«, bestätigt Rainer Lusch, der bei vielen Trainingseinheiten und Testspielen Augenzeuge war. »Leider haben wir noch einige von Blessuren geplagte Spieler, die teilweise das komplette Vorbereitungsprogramm nicht absolvieren konnten«, macht der TVW-Vorsitzende, seit 33 Jahren an der Spitze des TVW, aber auch auf ein Handicap aufmerksam. Doch sei der Kader, wenn alle Spieler fit sind, quantitativ wie qualitativ stärker wie zur gleichen Zeit der Vorsaison, ist er überzeugt.

Gute Vorbereitung
Mit einem Intensiv-Wochenende und zwei Testspielen gegen HG Oftersheim (3. Liga) und RTV Basel (1. Liga Schweiz) wurde die vorletzte Trainingswoche der Vorbereitungsphase abgeschlossen – jetzt ist man bereits im Liga-Modus. »Wir sind zufrieden mit dem Wochenende, konnten im Training noch einige Punkte besprechen und optimieren, was wir auch im Spiel gegen Basel umgesetzt haben. Dadurch haben wir uns gegen den starken Gegner gut behauptet«, bilanziert Marco Schiemann. Und der Trainer ist »den Umständen entsprechend« auch mit der achtwöchigen Vorbereitung zufrieden. »Die wenige Zeit zwischen den Spielzeiten reicht aber nie aus, sich zu 100 Prozent vorzubereiten, dazu ist unser Sport viel zu komplex.

 

Langzeitverletzte
Dass wir bis August noch Langzeitverletzte haben, wussten wir im Vorfeld. Marius Oßwald kommt erst im Oktober/November zurück. Alle anderen Verletzten sind aber planmäßig wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und können wieder helfen, unsere Ziele zu erreichen.« Allerdings mussten Cheftrainer Marco Schiemann und Co-Trainer Frederik Beker den Verletzungen entsprechend die Vorbereitung  »thematisch strukturieren«. Und das habe man geschafft, bestätigt Schiemann, der in den Vorbereitungsspielen auch eine »stetige Entwicklung« feststellte.

Angriff steigerungsfähig
Die letzten Tests haben gezeigt, dass die Abwehr momentan das »Prunkstück« ist. Da sei man gut aufgestellt, bestätigt auch Schiemann. Im Angriff müsse sich die Mannschaft allerdings noch besser aufeinander abstimmen, so der Coach. »Wir sind aber nach ein paar Wochen Vorbereitung noch nicht am Ende. Wir werden uns im Laufe der Saison steigern, dazu hat die Mannschaft absolut das Potenzial.«
Die vier Neuzugänge Josib Kvesic (Tor), Jan-Len­nart Beering, Luis Pfliehinger und Cedric Lauppe haben sich sehr gut integriert, so Schiemann und ergänzte: »In der Kabine gibt es keine Probleme, und in der Halle findet sich die Mannschaft sehr gut zusammen.«

Gutes Torwart-Duo
Den Nachfolger von Torhüter Gunter Zölle (zum TuS Altenheim), Josip Kvesic, bezeichnet Schiemann als »absoluten Profi mit der entsprechenden Einstellung«. Im Training gebe er alles. »Zusammen mit Raphael Grzybowski haben wir ein sehr gutes Torwart-Team«, ist Schiemann überzeugt. Der 1,98 Meter große Linkshänder Jan-Lennart Beering (kam von Köndringen-Teningen) müsse dagegen nach 16 Monaten Verletzungspause noch geduldig sein. »Dass da noch nicht alles zusammenläuft ist völlig normal. Aber er bekommt die Zeit, die Saison ist lang und in den bisherigen Einsätzen konnte er zeigen, was in ihm steckt und dass er nicht weit weg ist von 100 Prozent.« Cedric Lauppe (TuS Helmlingen und Luis Pfliehinger (BSV Sinzheim), zwei Talente aus der Region, passen nach Aussage des Trainers »charakterlich und sportlich« sehr gut ins TVW-Konzept. »Sie konnten auch schon zeigen, dass sie berechtigt im Kader und für uns Verstärkungen auf ihren Positionen sind.«

Ein gutes Gefühl
Marco Schiemann hat mit Blick auf die neue Saison ein gutes Gefühl. »Die Verantwortlichen haben gute Jungs verpflichtet und wir haben uns gut vorbereitet. Wir wollen uns handballerisch und persönlich immer weiter entwickeln.« Für den Coach ist entscheidend, »dass die Kleinigkeiten erledigt, die kleinen Aufgaben ausgeführt werden«. Denn wer die kleinen Aufgaben nicht macht, sei für große nicht bereit. Und eine große Aufgabe ist bereits das Auftaktspiel am Samstag  gegen Fürstenfeldbruck.