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Spielabsage - Coronavirus stoppt den TV Willstätt

Das Auswärtsspiel der Drittliga-Handballer des TV Willstätt am Samstag beim Tabellendritten TuS 04 Dansenberg wurde wegen der Erkrankung im Umfeld der Mutter eines Spielers der Hanauerländer kurzfristig abgesagt.

Das Coronavirus hat auch den Ortenauer Sport erreicht. Am Samstabend wurde das Drittliga-Spiel der Handballer des TV Willstätt beim TuS 04 Dansenberg kurzfristig abgesagt. Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer waren schon in der Layenberger Sporthalle in Kaiserslautern-Dansenberg. Im Arbeits-Umfeld der Mutter eines Willstätter Spielers war die Erkrankung durch den Virus COVID-19 aufgetreten. „Uns war das Risiko zu groß“, begründetet der Chef der Handballer des TV Willstätt, Rainer Lusch, die Absage, die gemeinsam mit den Schiedsrichtern, Offiziellen beider Vereine und  dem Staffelleiter als Vorsichtsmaßnahme für die Gesundheit der Bevölkerung getroffen wurde. „Wir waren gut vorbereitet und hätten gerne gespielt“, sagte Willstätts Sportlicher Leiter Rudi Fritsch.

Samstagmittag Infos über eine Erkrankung
Zum Ablauf: Am Samstagmittag, knapp drei Stunden vor der Abfahrt nach Dansenberg, waren die Verantwortlichen des TV Willstätt von einem ihrer Spieler darüber informiert worden, dass eine Kollegin seiner Mutter bei einer Firma in Rheinau am Coronavirus erkrankt sei. „Wir haben sofort versucht, die Gesundheitsämter in Rastatt und Offenburg zu erreichen. Aber es war Samstag, wir haben niemanden gekriegt. Dann haben wir uns mit Staffelleiter Andreas Tiemann in Verbindung gesetzt. Doch der konnte zunächst keine Entscheidung bezüglich einer Absage treffen, da es vom DHB eine Mitteilung gibt, dass die Gesundheitsämter die Spiele absagen müssen. So blieb uns nichts anderes übrig, als uns in den Bus zu setzen und nach Dansenberg zu fahren“, erklärt Rainer Lusch das Prozedere im Vorfeld des Handball-Spiels. Logisch, dass der unmittelbar betroffene Spieler die Fahrt nicht antrat und auch Polizei und der TuS Dansenberg über den Stand der Dinge informiert wurden.

Absage kurz vor dem Anpfiff
In Kaiserlautern angekommen, gab es es eine „ganz normale“ Spielvorbereitung, die Spieler machten sich warm es gab eine Besprechung, und die Halle füllte sich langsam. Dann steckten die Trainer, Mannschaftsverantwortlichen, Schiedsrichter und Zeitnehmer noch einmal ihre Köpfe zusammen und diskutierten die Lage. Staffelleiter Andreas Tiemann war telefonisch mit dabei. Am Ende kam man zu dem Schluss, das Spiel kurz vor dem Anpfiff um 20 Uhr aus Rücksicht auf die Gesundheit aller doch noch abzusagen. „Uns war die Verantwortung zu groß. Man hätte uns unsere Entscheidung um die Ohren gehauen, wenn wir gespielt hätten und sich einer infiziert hätte“, sagt Rainer Lusch. „Alle hatten Verständnis.“ 

Testergebnis abwarten
Wie es nach der Rückfahrt nach Willstätt nun weitergeht ist offen. „Erst einmal müssen wir das Testergebnis der Mutter unseres Spielers abwarten. Dann sehen wir weiter“, erklärt Willstätts Handball-Chef. Ein Nachholtermin wäre in der dreiwöchigen Osterpause der 3. Liga möglich. 
Ob das Team von Trainer Ole Andersen, das durch seine erzwungene Spielpause und den Sieg des TV Hochdorf beim Schlusslicht TSV Blaustein auf einen Abstiegsplatz abrutschte, diese Woche schon wieder trainiert, ist ebenso nicht geklärt wie die Frage, ob das für den TVW (14./16:32 Punkte) so wichtige Heimspiel um den Klassenerhalt am Samstag (20 Uhr) gegen den Vorletzten TV Plochingen (15./14:36 Punkte) stattfindet.