• Startseite

Sponsoren

hilzinger

sparkasse

adam

residence

MiLu Web

Kontakt

Turnverein Willstätt 1908 e.V.
Hauptstraße 53
77731 Willstätt
Tel. +49 7852 999 270
Fax +49 7852 999 271
E-Mail: info@tv-willstaett.de
 

Öffnungszeiten:

Montags, Mittwochs und Freitags
von 9:00 - 12:00 Uhr
 

Hanauerland-Halle

Hornisgrindestrasse 4
77731 Willstätt
 

Wir haben 100 Prozent Vertrauen

Schliedermann Daniel 2018 08 10 TV Willstaett 001Mit dem Gastspiel am Freitag, 20.30 Uhr, in der Rheintalhalle beim BW-Oberliga-Meister und Mitaufsteiger TVS Baden-Baden/Sandweier startet der TV Willstätt nach elf Wochen Vorbereitung, die wegen verletzter Spieler nicht optimal laufen konnte, in seine erste Saison in der 3. Handball-Bundesliga Süd.

Die Süd-Staffel der 3. Liga ist stark besetzt. Mit der HSG Konstanz und der HG Saarlouis sind zwei Absteiger von oben in die Gruppe gekommen. Trotzdem kommen laut Experten fünf bis sechs Mannschaften für die Meisterschaft in Frage. Und diese Meinung teilen auch Willstätts Trainer Marcus Simowski und der sportliche Leiter Rudi Fritsch: »Auch wir sind sicher, dass die Süd-Gruppe die stärkste der vier Ligen ist, zumal auch noch der letztjährige Meister Salamander Kornwestheim nicht aufgestiegen ist.« Der Saarländer Simowski ist über die neue Liga-Einteilung durch den DHB nicht unglücklich, denn im Gegensatz zum Norden, Westen und Osten ist die Süd-Staffel geographisch kompakt und der logistische Aufwand für die Vereine etwas einfacher. So hat der TVW-Coach zum Beispiel  die Kontrahenten HG Saarlouis und Kaiserslautern-Dansenberg quasi an seinem Wohnort vor seiner »Haustüre«.

 

Fehler werden bestraft

Obwohl der BW-Oberliga, aus der die Willstätter als Vizemeister aufgestiegen sind, eine sehr gute Qualität bescheinigt wird, sind Marcus Simowski und Rudi Fritsch überzeugt, dass die Mannschafts-Kader in der neuen Umgebung, besonders in der Breite, besser besetzt sind und man sich nicht so viele Fehler erlauben kann, wie in der vierten Liga.

Trotzdem ist Willstätts Coach nicht bange, auch wenn man mit Kristian Eskericic einen Führungsspieler und Top-Torschützen Richtung Spanien ziehen lassen musste: »Wir haben 100 Prozent Vertrauen in unsere Mannschaft, die wir haben – wenn wir komplett sind.« Der Ex-Bundesligaspieler ist sogar überzeugt, dass man sogar eine bessere Abwehr stellen kann. Dies allerdings nur, wenn der Kader komplett ist – aber das ist er momentan noch nicht. Denn mit Blick auf die Verletzungen von Kevin Durand, Christian Skusa und Dinko Dodig sowie dem späteren Einstieg von Neuzugang Yannick Ludwig (in Frankreich endete die Saison erst Ende Mai) in die Vorbereitung, stand der Kader so gut wie nie komplett zur Verfügung. »Optimal war das sicherlich nicht, und deshalb ist die Vorbereitung mit dem Spiel am Freitag gegen Sandweier auch noch nicht beendet. Skusa, Dodig, Ludwig und Durand konnten über viele Wochen nicht trainieren, und darunter hat der Feinschliff schon sehr gelitten und leidet immer noch«, besätigt der 50-jährige Chefcoach.

Gut integriert

Dagegen sei die Integration der Neuzugänge Daniel Schliedermann (VfL Pfullingen), Yannick Ludwig und Kevin Durand (beide Schiltigheim Alsace HB) sowie David Knezovic (TV Herbolzheim)  gelungen. »Alle vier sind nicht nur sportlich eine Bereicherung, sondern auch menschlich top. Was man so hört, muss die Stimmung innerhalb des Kaders lange nicht mehr so gut gewesen sein«, erklärt Marcus Simowski, der beim TVW in die zweite Saison geht.

Veiths sind Gewinner

Die Verletzungen hatten aber auch etwas Positives – vor allem für die Veith-Zwillinge  Ben und Lucas, die vergangene Woche 19 Jahre alt wurden. »Sie waren dadurch Gewinner und haben die Chance genutzt und leistungsmäßig wieder einen Schritt in ihrem jungen Alter nach vorne gemacht«, so die Einschätzung des sportlichen Leiters Rudi Fritsch. 

Beim Blick auf die Konkurrenz in der neuen Liga hat Trainer Marcus Simowski ein halbes Dutzend Titelanwärter im Blick: »Die HSG Konstanz macht selbst keinen Hehl aus ihren Zielen, will sofort zurück in die 2. Bundesliga. Auch alle Vereine, die ihre zweite Mannschaft in die Liga schicken (Rhein-Neckar-Löwen II, HBW Balingen-Weilstetten II), Salamander Kornwestheim als Meister der letzten Saison, aber auch den TuS Kaiserslautern-Dansenberg schätze ich stark ein. Sicher wird es auch noch zwei oder drei Überraschungsteams geben.«

Erstes Heimspiel gegen Pfullingen

Und der TV Willstätt, welche Saisonziele hat der Neuling vor Augen? –  »Wir wollen uns recht schnell in der neuen Klasse finden und frühzeitig die nötigen Zähler einfahren, aber uns auch als Team weiterentwickeln«, sind sich Marcus Simowski und Rudi Fritsch einig.

Gleich zum Einstand in die neue Liga hat der TV Willstätt am Freitag das Südbaden-Derby beim TVS Baden-Baden/Sandweier vor der Brust. Und Trainer Marcus Simowski hätte sich als Aufsteiger lieber ein Heimspiel gewünscht. »Was die Stimmung und Atmosphäre angeht, so werden wir sicherlich unsere Freude beim Liga-Start haben. Für mich ist es kein Vor- und kein Nachteil«, ist der Coach mit Blick auf das Derby überzeugt.

Erstmals zu Hause in der Hanauerlandhalle präsentiert sich der TV Willstätt dann am 1. September (20 Uhr) und trifft auf den VfL Pfullingen, den Ex-Club von Neuzugang Daniel Schliedermann. »Aber es wird schon ein paar Spieltage dauern, um so richtig zu sehen, wo der Hammer hängt, wo wir uns einordnen«, so Marcus Simowski.

STECKBRIEF: TV Willstätt

Der Verein (www.handball-willstaett.de und www.tv-willstaett.de):

Gründung: 1908

Mitglieder: 728

Vorsitzender: Rainer Lusch (seit 1986)

Abteilungsleiter: Albert Kohler

Sportlicher Leiter: Rudi Fritsch

Jugendleiter: Thorsten Luick

Finanzen: Matthias Schlenz/Andrea Eble-Strebel

Erfolge:

1997: Aufstieg in die 2. Bundesliga

1999: Aufstieg in die 1. Bundesliga

2018: Aufstieg in die 3. Bundesliga

Saison 2017/18: Oberliga-Vizemeister mit Aufstieg in die 3. Bundesliga

Saisonziel 2018/19: Mittlerer Tabellenplatz

Spielstätte: Hanauerland-Halle (Fassungsvermögen 2500 Zuschauer)

Hauptsponsoren: Hilzinger Fenster und Türen; Sparkasse Hanauerland; Adam Bau; Mildenberger-Lusch und Partner

Vereinsfarben: Rot-Weiß

Der Kader

Tor: Gunther Zölle, Rafal Grzybowski, Max Irion

Rückraum: Dane Markovic, Dominik Gross, Kevin Durand, Lucas Veith, Marco Schlampp, Daniel Schliedermann, Radoslaw Jankowski, Ben Veith

Außen: Florian Fessler, Dinko Dodig, Regis Matzinger, Alexander Hoyer, David Knezovic

Kreis: Christian Skusa und Yannick Ludwig

Zugänge: Yannick Ludwig, Kevin Durand (beide ESSAHB Schiltigheim/Frankreich), Daniel Schliedermann (VfL Pfullingen, 3. LIga), David Knezovic (TV Herbolzheim) Max Irion (HSG Hanauerland)

Abgänge: Kristian Eskericic (Cuenca/Spanien), Luca Halmagyi (Ziel unbekannt), Lars Kiefer, Pascal Hentschel (beide 2. Mannschaft)

Trainer: Marcus Simowski (2. Saison)

Co-Trainer: Frederik Beker

Torwart-Trainer: Hans-Peter Fries

Mannschaftsarzt:  Paul Hefner

Physiotherapeut:  Michael Hentschel


Autor: Fritz Bierer