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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
Hauptstraße 53
77731 Willstätt
Tel. +49 7852 999 270
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Öffnungszeiten:

Montags, Mittwochs und Freitags
von 9:00 - 12:00 Uhr
 

Hanauerland-Halle

Hornisgrindestrasse 4
77731 Willstätt
 

TV Willstätt übernimmt die Rote Laterne

dodigMit einer 26:40 (15:21)-Niederlage kehrte Handball-Drittligist TV Willstätt am Samstag vom Gastspiel beim Spitzenreiter TSB Heilbronn-Horkheim zurück. Es ist die fünfte Niederlage im sechsten Spiel des Neulings. 

Während beim TV Willstätt nach der fünften Saisonniederlage die »Rote Laterne« des Schlusslichts in der Kabine leuchtet, trägt der TSB Heilbronn-Horkheim mit 12:0 Zählern eine blütenweiße Weste und führt das Drittliga-Tableau souverän an.

Starker Beginn

Bis zum 10:11-Rückstand (18. Minute) – man führte auch 10:8 – war die Willstätter (Handball-)Welt in der Stauwehrhalle noch in Ordnung. Doch dann zog der Spitzenreiter auf 18:12 (26.) weg und sorgte mit dem Zwischenspurt schon für eine Vorentscheidung. Neu motiviert kamen die Ortenauer zur zweiten Halbzeit zurück aufs Parkett und kämpften sich auf 20:23 (36.) heran. 

Doch innerhalb von zehn Minuten setzten sich die Hausherren wieder auf 31:22 ab. Die Mannschaft von Trainer Volker Blumenschein hatte nun Spiel und Gegner im Griff, auch weil der eingewechselte TSB-Torhüter Linus Mathes mit einigen Paraden Willstätter Chancen abwehrte. In den letzten drei Spielminuten war beim TVW dann die Luft raus und die Hausherren sorgten mit einem 3:0-Tore-Lauf  für ein komfortables 40:26-Ergebnis. 

Einklang fehlt

»Am Ende wurde es dann doch ganz deutlich«, beschönigte Willstätts Interimstrainer Rudi Fritsch nach der Schlusssirene nichts. »Aber bis zum 10:8 für uns hielten wir sehr gut mit, waren auf Augenhöhe, dann nach einer Zeitstrafe sind die Horkheimer davongezogen. Das war für mich unerklärlich. Dann sind wir wieder auf 23:20 rangekommen, hatten auch die Möglichkeit weiter zu verkürzen, aber erneut wurden Fehler produziert, die nicht zu erklärten sind.« 

Rudi Fritsch erkannte aber auch an, dass Heilbronn-Horkheim eine sehr gute Mannschaft besitzt und dass der Sieg okay ist. 

Mit Blick auf das eigene Team fehlt dem Ex-Bundesligaspieler der notwendige Einklang zwischen Abwehr und Angriff. »Wenn wir vorne gut spielen, dann machen wir hinten Fehler und umgekehrt. Da stimmt einiges nicht«, sieht Rudi Fritsch deutliche »Baustellen« im Gefüge. »Da haben wir noch einige Arbeit vor uns«, fügte er im Pressegespräch an.

Samstag kommt Haßloch

Am kommenden Samstag gastiert die TSG Haßloch in der Hanauerlandhalle. Da ist ein Erfolg des Neulings zwingend notwendig, um nicht das untere Tabellenmittelfeld aus den Augen zu verlieren. 

TSB Heilbronn-Horkheim – TV Willstätt 40:26 (21:15)
Heilbronn-Horkheim:
Grathwohl, Mathes; Weißer 3, Gehrke, Grosser 6, Rieger 1, Hess 5, Katzmeier 2, Seitz 5/1, Freudl 7/4, Matusik, Boschen 4, Zerwek 4, Bohnenstengel 3.
Willstätt: Zölle, Grzybowski; Skusa 2, Fessler, Ludwig 1, Dodig 5, Markovic 2, Matzinger 1, L. Veith 2, Schlampp 2, Schliedermann 9/1, Jankowski, B. Veith 2.
Schiedsrichter: Zeki Kaplan/Benjamin Scheid – Zuschauer: 320.
Disqualifikation: Dinko Dodig (58./Willstätt)