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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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TV Willstätt legt im Entscheidungsspiel ein 27:21 vor

img 20190510 202543Der TV Willstätt hat im ersten Entscheidungsspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder den Grundstein zum Klassenerhalt in der 3. Handball-Liga gelegt. Vor 1400 Zuschauern in der Hanauerlandhalle gewann der TVW am Freitagabend mit 27:21 (12:13). Das Rückspiel findet am Sonntag um 17 Uhr statt.

Dank einer überragenden zweiten Halbzeit hat der TV Willstätt glänzende Chancen, den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen. Im ersten von zwei Entscheidungsspielen setzte sich das Team von Trainer Marco Schiemann am Freitagabend vor 1400 Zuschauern in der stimmungsgeladenen Hanauerlandhalle mit 27:21 (12:13) gegen den TSV Neuhausen/Filder durch. Im Rückspiel am Sonntag in Württemberg können sich die Ortenauer nun sogar eine Niederlage mit fünf Toren Unterschied erlauben. »Unsere Abwehrarbeit in der zweiten Halbzeit war überragend«, freute sich Trainer Marco Schiemann: »Wir wollten so wenig Gegentore wie möglich zulassen. Das hat prima geklappt.«

 

Nervöser Beginn
In der ersten Halbzeit deutete noch nichts auf einen deutlichen Willstätter Heimsieg hin. Beide Teams begannen sehr nervös und leisteten sich im Angriff zahlreiche technische Fehler. Nach fünf Minuten war auf beiden Seiten erst ein Treffer gefallen. Danach fand der Gast aus Württemberg besser ins Spiel und hatte in Hannes Grundler den überragenden Mann der ersten Viertelstunde. Der Rückraumspieler erzielte sechs der ersten sieben ­Gästetreffer zur 7:4-Führung für Neuhausen/Filder.

Daniel Schliedermann dabei
Erst nach einem Torwartwechsel fand der TVW so langsam seinen Rhythmus. Rafal Grzybowski ersetzte Gunther Zölle zwischen den Pfosten und gab seinem Team mit einigen Paraden Rückenwind. Daniel Schliedermann, der nach seinem Muskelfaserriss überraschend schon wieder zum Einsatz kam, verkürzte auf 7:8 (19.), ehe Régis Matzinger wenig später der 8:8-Ausgleich gelang.
Trotzdem machten die Gäste den etwas dynamischeren Eindruck. Zwar bekamen die Hanauerländer Grundler so langsam in den Griff, aber die Defensive agierte zu statisch und konnte die Anspiele an den Kreis nicht verhindern, über die Neuhausen/Filder zu weiteren Treffern kam. Beim Stand von 11:13 sah es nicht gut aus für den TVW. Schliedermann konnte zumindest zum 12:13-Halbzeitstand verkürzen.

 

Grzybowski überragend
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte deutete zunächst nichts auf die spektakuläre Wende hin. Beim 14:16 nach 36 Minuten lagen die Gäste noch mal mit zwei Toren vorne. Aber dann warf der TVW den Turbo an. Matzinger und Schliedermann glichen aus, und zwischen den Pfosten wurde Grzybowski zum Teufelskerl. Mit zwölf Paraden allein in der zweiten Halbzeit ebnete der Keeper den Willstättern den Weg zum Sieg. Im Angriff setzten nun auch Christopher Räpple und Marco Schlampp mit je zwei Treffern ihre Duftmarken. Acht Tore in Folge brachten den Gastgebern bis zur 49. Minute eine 22:16-Führung.

»Nur die halbe Miete«
Neuhausen musste nun immer mehr zu Fouls greifen, um die Willstätter Offensive zu stoppen, wodurch die Gäste mehrfach in Unterzahl gerieten. Zwischenzeitlich baute der TVW den Vorsprung sogar auf sieben Tore aus. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre noch mehr drin gewesen, aber einige Möglichkeiten wurden freistehend kläglich vergeben. Mit seinem sechsten Treffer setzte Schliedermann in der tobenden Hanauerlandhalle schließlich 38 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum verdienten 27:21.
»Wir freuen uns natürlich, über den Sechs-Tore-Vorsprung, aber das ist nur die halbe Miete«, warnte Schiemann direkt nach dem Spielende und versprach: »Wir werden definitiv nicht versuchen, den Vorsprung in Neuhausen über die Zeit zu bringen, sondern auch dort sehr offensiv agieren.«

Die Entscheidungsspiele waren nötig geworden, weil der TVW und der TSV die Saison in der 3. Liga punktgleich auf dem 13. Tabellenplatz beendet hatten. Da zudem die beiden direkten Duelle mit 28:26-Auswärtssiegen endeten, mussten die beiden zusätzlichen Partien angesetzt werden.

TV Willstätt – TSV Neuhausen/Filder 27:21
Willstätt:
Zölle, Grzybowski (ab 12.) – Skusa, Fessler 1, Räpple 7/3, Dodig 2, Markovic 1, Gross, Matzinger 7, Durand, Oßwald, L. Veith, Schlampp 2, Schliedermann 6/1, Gäßler 1, B. Veith
Neuhausen/Filder: Arnold, Gross, Siemer – Mönch, Durst 2, Letzgus, Pabst 2, Hipp, 1 Fleisch, Grundler 8/1, Reinhardt 1, Flechsenhar 1, Roos 2, Sommer 1, Holder, Keppeler 3
Schiedsrichter: Winter/Winter (St. Leon) – Zuschauer: 1400
Zeitstrafen: 6 / 14 Minuten