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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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Hornisgrindestrasse 4
77731 Willstätt
 

TV Willstätt am Ende »vogelwild«

skusa 129:39-Klatsche nach gutem Start beim TVS Baden-Baden / Skusa verletzt sich

Die erste Saisonnieder-lage kassierte Handball-BW-Oberligist TV Willstätt am Freitag im Baden-Derby beim TVS Baden-Baden. Nach 16:16-Pausenstand gewannen die Sandweierer vor 850 Zuschauern deutlich 39:29. Es war der Auftakt einer »englischen Woche«.

Wenn der TV Willstätt in die Sandweierer Rheintalhalle einläuft, dann ist das immer etwas Besonderes für die Handball-Freunde rings um die Kurstadt Baden-Baden. 850 Zuschauer sorgten für eine klasse Stimmung, vor allem in der Schlussviertelstunde war »Feuer unter dem Hallendach«.

Komfortabler Vorsprung

»Wir haben so angefangen, wie ich mir das vorgestellt habe«, war TVW-Coach Marcus Simowski mit dem Auftakt seiner Mannschaft zufrieden. Denn nach zehn Minuten führte Willstätt 7:2, nach zwölf Minuten 8:3 – eigentlich ein komfortabler Vorsprung. Bis zur 20. Minute verkürzten die Sandweierer dann auf 10:12 und gingen schließlich mit 14:12 in Führung (24.). Radoslav Jankowski setzte mit seinem Treffer zum 16:16 den Schlusspunkt hinter die erste Hälfte.

Dass die Willstätter ihre Führung nicht halten oder ausbauen konnten, lag auch an der engen Beschattung ab der 15. Minute gegen Kristian Eskericic, der trotz Blessur am Fuß spielte. »Wir haben dann im Angriff den Kopf verloren, versuchten ohne Kreisläufer zu spielen, doch konnte die Mannschaft das nicht umsetzen. In dieser Phase begann es auch in der Abwehr zu bröckeln, der Druck von Sandweier wurde immer größer«, so die Analyse von Marcus Simowski mit Blick auf den ersten Durchgang. »Eigentlich lief es ab der 20. Minute so, wie wir uns das nicht vorstellen«.  

Schlampp schmerzlich vermisst

Es kam noch schlimmer für den TVW, bei dem Marco Schlampp krankheitsbedingt fehlte und schmerzlich vermisst wurde. Christian Skusa verletzte sich in der 45. Minute am Knie (noch keine Diagnose) und die Hausherren dominierten die Partie. Jonas Schuster wurde immer stärker. Auch eine Manndeckung  fruchtete gegen den elffachen Torschützen nichts. Simowski stellte auf eine 5:1-Deckung um – ohne Wirkung. In den letzten fünf Minuten brach seine Sieben dann komplett ein. »Die letzten Minuten waren vogelwild, was sich auch am Ergebnis widerspiegelt und die Sandweierer mit der Stimmung der Fans im Rücken zu 100 Prozent ausgenutzt haben. Die letzten fünf Gegentore gingen alle per Gegenstoß auf das Konto von Sandweier«, resümierte ein enttäuschter Marcus Simowski. 

Dienstag in Lauterstein

Eine positive Reaktion erwartet Willstätts Trainer nun am morgigen Dienstag von seinem Team – am Feiertag folgt Teil zwei der »englischen Woche«. Dann gastiert der TVW um 17.30 Uhr in der Kreuzberghalle bei der SG Lauterstein, jenem Team, das vor einer Woche zu Hause 27:30 gegen den TVS Baden-Baden verloren hat.
 

Autor:

Fritz Bierer