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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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77731 Willstätt
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Hanauerland-Halle

Hornisgrindestrasse 4
77731 Willstätt
 

TV Willstätt erspielt sich "Endspiel" um Drittliga-Aufstieg

skusa 3Mit dem 33:28 (13:14)-Auswärtssieg am Samstagabend beim stark abstiegsbedrohten TSB Schwäbisch Gmünd hat der TV Willstätt ein erstes großes Ziel in der Handball-BW-Oberliga erreicht: Das »Endspiel« am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in der Hanauerlandhalle um den Aufstieg in die 3. Bundesliga.

Die Schützlinge von Trainer Marcus Simowski und dem sportlichen Leiter Rudi Fritsch haben mit dem Auswärtssieg beim TSB Schwäbisch Gmünd die Vorbereitungen für ein »Endspiel« am letzten Spieltag der Oberliga-Saison erfolgreich abgeschlossen. Zu Gast ist die SG Herrenberg, allerdings mit drei Zählern Rückstand auf den Tabellenzweiten TV Willstätt und die punktgleich drittplatzierte SG Pforzheim/Eutingen. Es wird am Samstag ein »Fern­duell« zwischen den Goldstädtern (gastieren in Söflingen) und den Willstättern um das Drittliga-Ticket – mit Vorteilen für die Ortenauer. Denn im direkten Vergleich hat der TVW  die Nase vorn. 

Mit dezimiertem Kader gastierten die Willstätter am Samstag in Gmünd. Simowski musste auf die erkrankten ­Philipp Zink und Alexander Hoyer verzichten, Dominik Gross und Ben Veith sind langzeitverletzt. Und Florian Fessler konnte nur kurzzeitig eingesetzt werden.

Probleme im ersten Durchgang

Im ersten Durchgang hatte der TVW einige Probleme mit den aufopferungsvoll kämpfenden Gmündern. Das Team von Trainer Michael Hieber führte zeitweise mit drei und vier Treffern (13:9/23. Minute). Zum Glück kamen dann Regis Matzinger, Marco Schlampp und Kristian Eskericic in die Gänge und brachten mit ihren Teffern den TVW bis zur Pausensirene auf 14:13 heran.
»Die erste Halbzeit war etwas schwierig«, sah auch der sportliche Leiter Rudi Frisch, einige Probleme aufseiten der Willstätter. »In Durchgang eins  hatten wir uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff noch schwer getan«, bestätigte Simowski. Auch Keeper Gunther Zölle hatte einige Anlaufschwierigkeiten. Auch der Versuch, im Angriff mit dem siebten Feldspieler eine Überzahl zu schaffen, glückte nicht immer. »Es war aber ganz wichtig, dass wir nach vier Toren Rückstand bis zur Halbzeit wieder im Spiel waren und uns dann besprechen konnten«, resümierte  Willstätts Trainer die ersten 30 Spielminuten.

Grzybowski stark


Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts blieben beide Teams auf Augenhöhe, die Hausherren führten nach 43 Minuten mit 22:20, dann bekam der TVW Spiel und Gegner immer besser in den Griff. Fritsch sah einen »souverän auftretenden« TV Willstätt, der sich den Sieg verdient hatte. Christian Skusa­ und Matzinger glichen nach 44 Minuten zum 22:22 aus, und Skusa – im zweiten Abschnitt einer der auffälligsten Akteure bei Willstätt – wurde am Kreis immer wieder gut eingesetzt und war bei der Chancenverwertung nicht mehr zu stoppen. Er brachte den TVW mit 23:22 in Vorteil (45.). Jetzt lief es bei den Gästen, und spätestens nach Skusas Treffer zum 28:24 (54.) war die Messe von Gmünd gelesen, zumal Radoslaw Jankowski zum 29:24 erfolgreich war. 

»Nach 40 Minuten versuchten wir, das Tempo hochzuhalten und hatten mit Torhüter Raffal Grzybowski einen starken Rückhalt. Christian Skusa war jetzt auch auf Betriebstemperatur und wurde immer wieder gut in Szene gesetzt. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten wir das Spiel eigentlich im Griff. Unterzahlsituationen glichen wir mit dem sechsten Feldspieler (ohne Torhüter) erfolgreich aus«, resümierte Simowski in der Pressekonferenz.

Fritsch hofft am kommenden Samstag im Duell mit der SG Herrenberg auf eine große Kulisse in der Hanauerlandhalle. »Wir haben den möglichen Aufstieg in die dritte Liga selbst in der Hand«, so der sportliche Leiter.

TSV Schwäbisch Gmünd – TV Willstätt 28:33 (14:13)
Gmünd
: Neukamm, Fabian; Bächle 4, Häfner 2, Göth 1, Waibel, Fröhlich 7, L. Waldenmaier 1, Schwenk 1, Häfner, Petersen 1, Sos 10/5, Leinß, J. Waldenmaier 1.
Willstätt: Zölle, Grzybowski; Fessler, Dodig 1, Markovic, Matzinger 6/2, Halmagyi 2, L. Veith, Eskericic 7/1, Skusa 9, Schlampp 6, Jankowski 2.
Schiedsrichter: Christian Gebele (TG Altdorf)/Timo Widmann (FT Freiburg).

Autor: 

Fritz Bierer