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Turnverein Willstätt 1908 e.V.
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77731 Willstätt
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Hanauerland-Halle

Hornisgrindestrasse 4
77731 Willstätt
 

Marcus Simowski spürt positive Anspannung

simowski markus 2017 09 09 tv willstaett 001Knisternde Spannung am letzten Saison-Spieltag in der Handball-BW-Oberliga, in der am Samstag (alle Spiele um 19.30 Uhr), sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller, Entscheidungen fallen. In der Ortenau sind die Blicke Richtung TV Willstätt gerichtet, der in der Hanauerlandhalle die SG Herrenberg (Tabellenvierter) empfängt. Der TVW hat die Chance als Zweiter, nach dem Meister TVS Baden-Baden/Sandweier, in die 3. Bundesliga aufzusteigen. Es wird ein Fernduell mit dem punktgleichen Tabellendritten SG Pforzheim/Eutingen. Die Goldstädter spielen zur gleichen Zeit bei der TSG Söflingen. Die Willstätter haben beim direkten Vergleich mit Pforzheim die Nase vorn, der  bei Punktgleichheit am späten Samstagabend dann über Aufstieg oder Ligaverbleib entscheiden könnte. TVW-Coach Marcus Simowski spürte am Montag eine positive Anspannung bei sich und den Spielern.

  

"Endspiel" des TV Willstätt in der Handball-Oberliga

Herr Simowski, wie ist die Stimmung im Kader und beim Trainerteam nach den erfolgreichen Spielen in den vergangenen  Wochen und besonders nach dem Sieg in Schwäbisch Gmünd?

Marcus Simowski: Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Stimmung schon lange nicht mehr so positiv empfunden habe wie gerade jetzt. Auch nach dem Spiel in Schwäbisch Gmünd, in der Kabine und im Bus, haben die Jungs die Situation sehr genossen.

Wie viele Trainingseinheiten stehen vor dem »Endspiel« diese Woche auf dem Plan?

Simowski: Wir hatten letzte Woche drei und werden auch diese Woche nur drei Trainingseinheiten haben. Wir trainieren auf den Punkt, haben den Umfang und die Intensität zum Saisonfinale etwas runtergefahren.

Spüren Spieler und Trainer einen besonderen Druck vor diesem besonderen Spiel?

Simowski: Ich bin der Meinung, dass sich gerade jetzt viel im Kopf abspielt. Druck ist das falsche Wort. Ich denke eine positive Anspannung passt eher. Ich weiß aber, dass sich die Jungs unwahrscheinlich auf das letzte Heimspiel freuen. Sie möchten noch einmal Danke sagen und hoffentlich mit vielen Zuschauern eine unter dem Strich positive Saison beenden und feiern.

Eigentlich hat die Mannschaft das vorgegebene und kommunizierte Saisonziel »Spitzenplatz« schon erreicht. Oder wurde dies nach der Jahreswende nochmals korrigiert – nach ganz oben, also Rang eins oder zwei?

Simowski: Ich würde lügen, wenn ich sage, dass  der Aufstieg innerhalb der Kabine kein Thema war. Korrigiert hatten wir aber nichts – wir versuchten den Spielern nur in ihre Köpfe zu bringen, dass wenn wir uns alle ganz viel strecken, in dieser Saison sehr viel erreicht werden kann.

Wie oft sind Sie in Ihrer Karriere als Spieler und später als Trainer eigentlich schon aufgestiegen?

Simowski: Ich wurde als Spieler und Trainer vier Mal Meister und bin zwei Mal in die zweite Bundesliga aufgestiegen. Ich wünsche es den Jungs so sehr, dass sie am Samstag einen Aufstieg feiern können, denn ich weiß, dass der ein oder andere Spieler dieses Gefühl noch nicht erleben durfte.

Welche Bedeutung hätte für sie persönlich ein Aufstieg mit dem V Willstätt in die 3. Liga?

Simowski: Ich würde mich sehr freuen und vor allem auch für die handelnden Personen, die sich dies schon lange wünschen. Ich muss aber auch sagen, dass ein Aufstieg mehrere Väter hätte – wir haben nach der letzten Saison viel verändert und wurden auch sicherlich von vielen kritisch beobachtet. Ich musste in meinem ersten Jahr hier auch feststellen, dass der TV Willstätt nicht nur Freunde hat. Für mich wäre ein Aufstieg eine schöne Herausforderung.

Angenommen es würde klappen am Samstagabend – wie groß wäre die Herausforderung 3. Liga? 

Simowski: Ich glaube die 3. Liga ist nochmals ein Stück professioneller und leistungsbezogener und würde dem TV Willstätt und der Umgebung gut tun. Aber davon sind wir noch zwei Punkte entfernt, die wir gegen eine sehr starke SG Herrenberg erst mal holen müssen. Noch ist alles offen. 

Autor: 

Fritz Bierer